Workingtest Dreiländereck 2015 – Startklasse O mit Pino

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(vielen Dank an Melanie Siebert für die Fotos)

WT Dreiländereck – dass sollte unser 2. O WT werden. Angesagt hat man fantastisches Herbstwetter – also was soll dann noch schief gehen.

Pino und ich sind beide gut vorbereitet… Von Freitag auf den Samstag hatten wir noch Besuch vom Michael, der sich am nächsten Morgen mit mir gemeinsam in Richtung Schauinsland auf den Weg machen wollte. Vielleicht hätten wir die letzte Flasche Rotwein sein lassen – dann hätte ich mich vielleicht mehr konzentriert 🙂 🙂 🙂

Auf jeden Fall waren wir beide am Samstag Morgen pünktlich auf dem WT Gelände und wir wurden durch sehr, sehr viele freundliche und herzliche Worte empfangen. Das Gelände ist wirklich traumhaft – ein Hammer WT Gelände – nicht einfach – aber toll!!!

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Die Starter wurden in 3 Gruppen aufgeteilt: 1 F Gruppe und 2 O Gruppen.  Die 3 Richter waren:

Jürgen Laux /  Dorothea Böhmer / Werner Haag

Unsere 1. Aufgaben sollten bei der Dorothea sein –  Ich beschreibe die Reihenfolge der Aufgaben, so wie wir sie gearbeitet haben:

Aufgabe 1 Dorothea Böhmer – Doppelmark mit Runner

Wir stehen auf einem leichten Hügel. Hinter uns ist der Wald. Vor uns fällt die Wiese ab und steigt etwas weiter vorne wieder leicht an. Dort drüben stehen Schütze  und Werfer 1. Rechts von uns stehen Werfer und Schütze 2. Dorothea hat mir genau erklärt was passiert. 1. Mark fliegt rechts – ich soll aber aufpassen – mit diesem Mark kann etwas passieren 🙂 und dann fliegt Markierung geradeaus.  Die rechte Markierung wurde nach Landung nach rechts unten weg gezogen. Die Stelle war dann für uns nicht mehr sichtbar. Vielleicht hätte ich mich nicht so darauf konzentrieren sollen, was mit diesem Dummy so alles passiert. Denn die Markierung geradeaus habe ich dummerweise nur noch aus den Augenwinkeln gesehen – kurzer Blick nach unten zu Pino – der auch nur zum rechten Dummy schaut 😦 Was nun. Das rechte Mark hat Pino perfekt gearbeitet. Raus – Gefunden und Gebracht. Und nun? Hoffnung? Ich schicke Pino raus und lasse ihn suchen. Ich schicke ihn immer  wieder in andere Teile des Gebietes und lasse ihn dort suchen – leider immer zu weit rechts 😦 Und wenn man dann noch relativ starken Wind von rechts hat, hat man auch keine Chance das Dummy nach Hause zu bringen. Ergebnis = seit sehr, sehr langer Zeit mal wieder eine 0.

Aufgabe 2 – Dorothea Böhmer – Fullblind am Wald

Die Richterin hat uns die Stelle genau beschrieben. Pino ist leider zu weit rechts — Korrektur und dann war er im Gebiet. Dort habe ich Pino kaum gesehen. Schwarzer Hund im dunklen Schatten. Aber Pino kam dann recht zügig mit Dummy aus dem Schatten 🙂 Dafür haben wir dann auch 16 Punkte bekommen.

Aufgabe 3 – Jürgen Laux – Walkup mit Markierungen

Wir stehen in einem großen Talkessel auf der rechten Hangseite. Das Gelände ist übersichtlich nur mit Gras bewachsen. Auf der anderen Talseite sieht man einen Helfer und weit vor uns (vielleicht 100m) wieder einen Helfer. Walk up mit dem Richter den Hang entlang. Ich laufe mit Pino oben. Dann Schuss und Markierung fliegt vorne. Pino darf diese holen. Und wieder habe ich sau schlecht markiert – und dann meinen Hund überall arbeiten lassen – nur nicht da, wo das Dummy liegt. Nach der ersten 0 wurde ich eh schon aus dem Konzept gebracht und jetzt schon wieder… Mist…Was ist heute los mit mir. Ich habe einen Hund an meiner Seite, der der perfekte Marker ist und ich stelle mich normalerweise auch nicht so blöd an. Auf jeden Fall musste ich auch hier Pino ohne Dummy zurück holen 😦 😦 😦

Dann Walk up weiter – dann Schuss und Mark links auf der anderen Seite. Dieses Mark wird perfekt von Jörg Mente gearbeitet. Dann Positionstausch. Walk up. Schuss und Mark gerade aus. Jörg hat mir jetzt deutlich zeigen können, wie man es richtig macht. Dann Walk up weiter – Wieder ein Mark links – Pino geschickt und sehr schön gearbeitet und gebracht.

Lerne!! Aufpassen – Konzentrieren – und Wind beachten – Wenn man schon nicht einen genauen Plan hat, was eh nicht vorkommen sollte, dann halte deinen Hund wenigstens auf der richtigen Seite des Windes – na ja – Prüfungen sind dazu da, um zu lernen – das habe ich heute auf jeden Fall!!!

Aufgabe 4 – Jürgen Laux – langes Treiben – Blind in der Wiese – Markierung

Bevor es zu dieser Aufgabe ging, habe ich mir kurz überlegt, abzubrechen. 3 Aufgaben – 2 Nullen. Ich habe mich dafür entschieden, mich mehr zu konzentrieren und weiter zu machen. Vielen Dank auch an Jörg Mente – Du bist super nett und hast mich motiviert 🙂 🙂

5 Teams stehen auf der Wiese. Rechts oben ist der Wald. Aus diesem Wald kommt das Treiben. Laut und ziemlich lange.. Knapp auf 12 Uhr endete das Treiben. Jetzt sollten 4 Teams wieder zurück in die Wartezone. Als 2. Team waren wir dann dran. Jürgen hat uns erklärt, dass ca. auf 10 Uhr in vielleicht 40/50 m noch ein Dummy aus dem Treiben liegt. Die Stelle hat er ganz genau erklärt. Schwierigkeit Auf dem Weg zu dieser Stelle wird auf 12.Uhr in weiter Entfernung eine Markierung geworfen! Zuerst soll das Blind auf 10 Uhr gearbeitet werden. Ich schicke Pino – Punktgenau kommt er im Gebiet an – Peng – und Markierung fliegt auf 12 Uhr. Stopp Pfiff und dieses mal genau markieren. Pino im Gebiet weiter suchen lassen – sofort gefunden und dann zur Markierung geschickt, die er dann auch recht zügig gefunden hat. Happy – endlich läuft mal was gut 🙂

Hier haben wir dann auch 17 Punkte bekommen 🙂

Aufgabe 5 Werner Haag – Doppelmark Wasser und Land

Wir stehen wieder auf einer Wiesenfläche. Irgendwo vor uns ist der See. Der ist aber nicht zu sehen, da er hinter einem Hügel ist. Dort fliegt das erste Mark rein. Man hört es aber platschen. 2. Mark fliegt weiter hinten rechts in einen kleinen Graben. Wasser soll zuerst gearbeitet werden. Pino geschickt – habe gehört, dass er gleich ins Wasser ist und dann kam er auch gleich mit dem Dummy 🙂 2. Mark – Pino geschickt – er ist schön raus und leider haben ich ihn etwas zu früh gestoppt und den Suchenpfiff gesetzt. Hat man einen so gehorsamen Hund wie Pino, dann hat man auch bei so einen Aufgabe Pech. Aber Gott sei Dank war der Wind auf unserer Seite. Pino hat das Dummy dann erarbeitet. Meine Hausaufgabe: Markierungen holen, Markierungen holen, Markierungen holen – und zwar ich und nicht Pino!!! Man hat mir gesagt, dass ich Pino 10m zu früh gestoppt habe!! Na ja – wir haben für diese Aufgabe 15 Punkte bekommen

Aufgabe 6 – Werner Haag – Markierung und Blind

Wir stehen wieder an gleicher Stelle, wie bei unserer Aufgabe 5. Mark fliegt dieses mal weiter recht. Gerade aus in für uns sehr, sehr weiter Distanz (auf jeden Fall über 100m). Die Markierung hat Pino und ich relativ gut erarbeitet. Am Blind hatten wir ordentlich zu tun. Auf dem Weg dort hin, kam Pino an den Stellen von der anderen Aufgabe vorbei (See). Ich musste ihn ordentlich handeln. Aber das Dummy war drin. Dafür haben wir dann 14 Punkte bekommen.

Ich bin froh, dass ich weiter gemacht habe. Außer den 2 Nullen, waren die anderen Punkte gar nicht soooo schlecht – 14 / 15 / 16 /17 – Die 2 Nullen gehen auf meine Kappe. Mein Job wäre es gewesen, zu markieren!! Na ja – ich habe auf jeden Fall die Erkenntnis, dass Pino auch die anderen Aufgaben geschafft hätte, wenn sein Teampartner besser mitgearbeitet hätte. Aber das wird hoffentlich die Erfahrung bringen. Für mich ist die O immer noch etwas ganz Besonderes und ich muss halt einfach cooler werden – dann klappt es auch mit dem Markieren 🙂 🙂 🙂

Zum Gelände muss ich noch sagen, dass es gerade für solche „Greenhörner“ wie ich es auch einer bin, nicht einfach ist. Hohes Gras – Niedriges Gras – Totgras – sehr hügeliges Gelände, auf dem der Hund oft weg ist – relativ starker Wind  – Wenn man da nicht genau aufpasst, ist die Markierung aus den Augen.

Jetzt im Nachhinein, war das für uns keine Niederlage. Mein Hund hat den ganzen Tag alles für mich gegeben und auch wirklich jedes Kommando -wenn auch so „sinnlos“ – punktgenau angenommen. Hätte ich die 2 Marks markiert, hätten wir beide diesen WT auch bestanden – Sorry Pino – Nächstes mal gebe ich mir mehr Mühe – Versprochen 🙂 🙂

Vielen vielen Dank an die vielen Helfer, die an diesem Tag sicher einige Höhenmeter gemacht haben – vielen Dank an die Richter und vielen Dank an die Sonderleitung mit ihrem Team. Es war trotz der zwei Nullen toll !!

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