Heart of Switzerland in Eigenthal 2013

Das war vielleicht eine schwierige Nummer!!

Total tiefenentspannt sind wir um 9.00 Uhr in Richtung Schweiz losgefahren. So gegen 11.00 Uhr waren wir da. Da um 12.00 die Anmeldung beginnen sollte, hatten wir noch genug Zeit mit unseren 2 ne Runde zu laufen. Dann bei der Anmeldung mussten wir hören, dass sich alles etwas verzögern wird. Die erste Novice Gruppe hängt im Zeitplan hinterher. Also wieder zum Auto und warten, warten, warten. Irgendwann hieß es, dass wir vor 13.30/14.00 Uhr nicht dran sind. Also wieder warten. 13.45 Uhr waren wir dann mit den anderen Startern aus unserer Gruppe beim Treffpunkt und mussten hören, dass die Anderen schon im Gelände sind 😪 Wir konnten unsere Mitstreiter noch sehen und sind im Stechschritt hinterher. Im Gelände angekommen, mussten wir erst einmal herausfinden, mit welcher Aufgabe wir anfangen. Endlich an der Aufgabe angekommen, mussten wir leider noch über eine Stunde warten, bis wir dran waren. Pino und ich sind um 15.00 Uhr in unsere erste Aufgabe.

Unsere Aufgabe 1 bei Gereon Ting

Ein mit großen Flusskieseln bedeckter Weg führt in den Wald. Links und rechts viel Totholz im niedrigen Bewuchs. Es arbeiten 2 Teams gleichzeitig. Wir laufen mit dem Richter gaaanz langsam auf dem Weg. Ein Hund wird rechts in die Suche geschickt, der andere links. Dann Positionentausch. Immer wieder werden die Hunde geschickt, während wir uns weiter bewegen. Insgesamt hat jeder Hund 6 Dummy’s bringen müssen.

Pino hat hier gut gearbeitet und wir bekamen 19 Punkte.

Unsere 2. Aufgabe bei Gereon Ting

Wir stehen neben dem Richter mitten im Wald. Ca. 15-20 m vor uns ist ein Bachbett. In dem Bach war wenig Wasser. Das Bachbett war nur zur Hälfte gefüllt. Auf der anderen Seite des Baches war eine Wiese. Dort konnte man Schütze und Werfer sehen. Das Bachbett selber war sicher auch so 5 m breit.

Schuss und Dummy fliegt. Pino ist schnell raus, nimmt den Dummy punktgenau und kommt genauso schnell zurück. Wieder 19 Punkte.

So kann es weitergehen…..Aber,…..

Aufgabe 3 bei Werner Haag

Wir stehen neben dem Richter auf einer Wiese. Ca. 10 m vor uns ist wieder ein Bach. Auf der anderen Seite dichter Wald. Dort im Wald wurde mit Entengeräusch und anschließendem Schuss ein Dummy geworfen. Pino ist raus, ist leider für einen kurzen Moment im Bach hängen geblieben, ist dann aber raus und Richtung Dummy. Da ich mir nicht sicher war, ob er markiert hat, habe ich einen Suchenpfiff beim Dummy gesetzt. Pino kam dann mit Dummy ruckzuck zurück. Hier haben wir 17 Punkte bekommen. Laut Werner hätte ich mir den Suchenpfiff schenken können. Er war sich sicher, dass Pino genau wusste, wo das Dummy liegt…Er wollte einfach im Wasser planschen 😪

Aufgabe 4 bei Werner Haag

Wir laufen gemeinsam mit dem Werner einen mit Rinden Mulch bedeckten Weg. Dieser wurde so angeschüttet, dass wir auf unserem Weg 3 kleine Erhöhungen hatten. Hoch-Runter, etc, Auf halber Strecke – Schuss- links neben uns fällt der Wald steil ab. Dort unten stand der Schütze. Sehen konnten wir nix. Dann weiter. Dann 2. Schuss. Jetzt fliegt das Dummy. Werfer war nicht sichtbar. Das Dummy flog unten auf eine kleine Lichtung. Diese konnte man nur durch ein kleines Loch sehen, dort wo ein Trampelpfad nach unten führte. Ich habe Pino geschickt. Leider hat Pino und auch ich schlecht markiert. Pino ist nicht zum Dummy. Erst habe ich ihn machen lassen. Ich merkte aber schnell, dass das nix wird und musste ihn leider einweisen. Und das mit Pino, dem Top Marker. Dafür haben wir absolut gerechtfertigt 6 Punkte abgezogen bekommen- also erreichten wir hier 14 Punkte.

Aufgabe 5 Harald Brunet

(Jetzt wird’s ernst, darauf wurden wir durch die anderen Starter schon vorbereitet.)

Wir stehen auf einer riesigen Wiesenfläche. Diese wird links neben uns durch einen Graben (Wäldchen) mit Büschen, einem kleinen Bächlein und Bäumen getrennt.

Wir laufen mit dem Richter auf der Wiese direkt neben dem Graben. Während wir laufen, findet unten ein Treiben statt. Dann erster Schuss… es passiert aber nix. Weiter Fussarbeit und auch das Treiben ging weiter und die Treiber bewegten sich mit uns. Dann 2. Schuss und das Dummy fliegt auf die andere Seite des Grabens auf die Wiese.

Eigentlich hatte ich gedacht, dass Pino diese Markierung auf dem Schirm hatte, aber leider habe ich ihn nur mit größter Mühe durch das Treibengebiet durchbekommen. Immer wieder Stopp und Back. Bei dieser Aufgabe hatten viele ihre Mühe (5 Nullen) Wir bekamen für unseren Murks noch 9 Punkte.

Aufgabe 6 Harald Brunet

Dort wo wir bei unserer 5. Aufgabe die Fussarbeit mit Harald Brunet begonnen haben, war unser Startpunkt. Der Graben (Wäldchen), indem bei der letzten Aufgabe das Treiben stattgefunden hat, geht vor uns noch so ca. 70 m weiter. Der Graben, bzw. der Wald biegt dann 90* nach links ab. Geradeaus war wieder eine Wiese. Dort noch einmal ca. 20-30 m weiter auf der Wiese standen Schütze und Werfer. Die Wiese vor uns war sehr hügelig. Somit waren die beiden für die Hunde max. nur zur Hälfte zu sehen. Schütze und Werfer laufen von rechts nach links. Dann irgendwann Schuss und das Dummy fliegt. Es wird so geworfen, dass die Fallstelle nicht mehr sichtbar war, weil die Sicht, durch die Bäume verdeckt war. Ich wusste also, dass irgendwo in ca 30 m hinter dem Wäldchen auf der Wiese das Dummy liegt. Also nur den Hund mit voran schicken, dann ca. 30m hinter den Bäumen links um die Ecke auf das Dummy schicken….😄😄😄

Ich habe Pino geschickt. Back, Back, Back. Viele Hunde sind nach der halben Strecke schon links abgebogen. Dort wo sie bei der letzten Aufgabe durch das Treiben geschickt wurden. Nicht Pino. Er ist im Fullspeed vorbei, ist vorne um die Ecke und war für mich nicht mehr sichtbar. Leider habe ich ihn immer wieder links vorne unten im Graben gehört, in ca. 70 m Entfernung. Also wieder rausgeholt und Back. Das habe ich 3-mal versucht und dann kapituliert. Pino‘ s erste 0😪😪

1. Schwierigkeit: Das alte Treiben. 2. Schwierigkeit: Fallstelle nicht sichtbar. Man musste seinen Hund, wenn dieser nicht top markiert hat, blind einweisen, was für uns ne Nummer zu hoch war. Ich habe Pino einfach nicht auf die freie Wiesenfläche bekommen. Er ist zwar immer wieder in Richtung Dummy nach links abgebogen, war dann aber für mich nicht mehr zu sehen. Für uns am Nachmittag kam noch die Schwierigkeit hinzu, dass die Hunde gegen die Sonne markieren mussten. Selbst ich habe die Markierung kaum gesehen. Hier sind 10 von den 32 Startern mit ner 0 raus. Bei so einer Aufgabe eine Null zu bekommen, ist für mich kein Problem.

Nur 50% der Starter konnten bestehen und diesen muss ich wirklich gratulieren. Gerade dem Ueli mit seinem noch sehr jungen Hund, das ist der Wahnsinn!

Wir wussten, was in der Schweiz auf uns zu kommt und wir wollten mal sehen, wo wir stehen. Jetzt weiß ich es! 😄

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