Einsteiger Dummyseminar mit Wolfgang Köhler

Endlich war es soweit. Unser erstes Seminar mit Pino!!

Um 5.30Uhr aufstehen, mit den Hunden raus. Pünktlich um 7.00Uhr ging es Richtung Freudenstadt zur Ina Pusch. Denn dort haben wir uns heute alle für unser erstes Dummyseminar verabredet.
Dabei waren die Ina mit der Binah, der Hans Rüdi mit dem Balu, der Johann mit dem Barnaby, die Ann Beck mit der Paula Allegra und ich mit Pino.
Die Ina hat ein tolles Gelände an einem See organisiert. Das Wetter war toll und alle gut drauf.

Den Wolfgang Köhler kannte ich vorher noch nicht -er wurde uns empfohlen! Ich kann nur sagen, dass das ein toller Tipp war.

Er hat sich zu Beginn vorgestellt und uns mitgeteilt, wie er sich den Tag vorstellt.
Alle Hunde, die nicht arbeiten, bleiben in den Autos, die so weit weg waren, das die Hunde nichts hören konnten!!

Folgende Aufgaben hat Wolfgang mit uns gemacht. Nach jeder Aufgabe kam der Hund wieder ins Auto, was ich hier jetzt aber nicht immer aufführe.

1. Rückruf – Pino bleibt am Rand der Wiese sitzen, nach ca. 30-50 m Rückruf – das hat super geklappt.

2. Markierung – einfache Markierung – – auch das hat super funktioniert

3. Blind – mit Geräusch wurde Dummy im hohes Gras ausgelegt – dann habe ich Pino mit Go losgeschickt + suchenpfiff –
auch das hat super geklappt

4. Doppelmarkierung mit Memory : Es standen 2 Fähnchen auf der Wiese. Pino und ich standen beim ersten. Wolfgang hat eine Markierung geworfen. Dann mussten wir mit schöner Fussarbeit zum 2. Fähnchen. Dort flog die 2. Markierung – jetzt per Fussarbeit wieder zurück zum 1. Fähnchen – von dort durfte Pino die ersten Markierung holen. Dann Fussarbeit zum 2. Fähnchen und das 2. Dummy durfte geholt werden. Ich hätte nie geglaubt, dass das klappt – aber Pino hat ein tolles Memory und zeigte wie immer Fussarbeit im 20 Punkte Bereich (binstolz:-))

5. Wassermarkierung – einfache Markierung ins Wasser: Pino ist rein und das Dummy geholt -ohne Schütteln. Wir müssen in Zukunft darauf achten, dass ich dem Pino das Dummy nicht gleich abnehme, sondern erst Fussarbeit, dann erst das Dummy…

6. Wassermarkierung heavy… 🙂 Pino bleibt alleine vor dem See sitzen. Ich gehe auf die andere Seite (kleiner See) Wolfgang, der neben Pino stand, hat eine Markierung ins Wasser geschmissen (Pino blieb sitzen!!!!) Jetzt Doppelpfiff – Pino kam wie der Wind zu mir und durfte dann das Dummy holen!!!!!!!!!!!!!!! Das einzige, auf was wir achten müssen ist, das Pino genau in die Stelle im See geht, auf die wir zeigen, da Pino beim ersten Versuch zum Wolfgang zurück ist und von dort ins Wasser gegangen ist. Beim 2. Versuch mit den Tipps vom Wolfgang ist Pino direkt geradeaus ins Wasser und hat das Dummy geholt – auch ohne Schütteln mit anschliessender Fussarbeit.

7. Sitz – Stoppfiff: Umstellung für uns: Pino soll sich nicht mehr setzen, sondern beim Pfiff aufmerksam stehen bleiben und schauen – wie das geht, hat er uns an seinem eingenen Hund gezeigt. Das werde ich für uns auf jeden Fall umsetzen, da es mir logisch erscheint, das man beim Pino sonst die Luft rausnimmt und er sowieso steady ist.

8. Links – Recht – Back – einweisen: Pino bleibt alleine auf der Wiese sitzen – ich gehe zum Wolfgang. Er schmeisst einen Dummy links und einen recht – Ein Dummy wurde von seiner Tochter “gesichert” – Er hat uns gezeigt, wie man seinen Hund am Besten einweist.Dann hat er eine Dummy links hinter und rechts hinter Pino geschmissen – Back mit linker Hand und mit rechter Hand…

9. Zum Schluss habe ich und Pino mit Wolfgang und Indiana noch eine kleine Aufgabe aus der Line heraus gemacht. Wir stehen am Ufer – Wolfgang schmeisst das Dummy. Indiana durfte los – Pino blieb schön sitzen. Jetzt der 2. Dummy, den Pino holen durfte.

..sicher denkt jetzt der eine oder andere – was, das macht er mit so jungen Hunden? – Es war ein Einsteiger Seminar! Der Wolfgang und die Ina haben genau darauf geachtet, wie weit man mit den einzelnen Hunden gehen kann. Alle Hunde hatten einen riesen Spass und wurden nicht überfordert! Der Wolfgang hat mit seiner professionellen Art geanau ausgelotet, wie weit man gehen kann und hat uns gezeigt, dass unsere Hunde schon weiter sind, als gedacht 🙂 Selbstverständlich verfallen wir jetzt nicht in einen Rausch und arbeiten jeden Tag wie verrückt mit unserern Hunden – NEIN – er hat uns genau gesagt, was wir wann und wie oft machen können und daran halten wir uns. Alle Hunde haben geniale Anlagen und die will niemand kaputt machen – ganz bestimmt nicht.

Das was ich mitgenommen habe: Ich bewege mich zuviel mit Armen und Beinen – soll mich mehr auf meinen Hund verlassen. Sitz-Stopp Pfiff, Finger weg vom Dummy nach der Wassermarkierung, habe – auch mit Dummy – viel Spass mit deinem Hund! Er darf auch ruhig beim Training mal einspringen – beim Üben vom Stopp Pfiff – schaue immer auf Deinen Hund, der sagt einem schnell, wie weit man gehen kann. Pino hatte den ganzen Tag viel Spass und wurde bei weitem nicht überfordert. Das ist wichtig – passe das Training an deinen Hund an. Heute hatten alle Hunde Spass mit Ihren Führern und waren sehr neugierig auf Neues.
Er hat uns tolle Tipps für den Aufbau von weiterer Distanz für das Voran gegeben.

Wie schon gesagt, es war ein toller Tag für alle. Vielen vielen Dank auch an die Ina und dem Christian. Es wurde nämlich nach dem Training bei den Pusch´s gegrillt. So kann ein Training enden…. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s